Schaf gerettet – Foto verpasst

Heute habe ich zum ersten Mal ein Schaf gerettet! Während einer kurzen Rast bei der nachmittäglichen Radtour sahen wir ein Schaf, das sich auf der nassen Wiese auf dem Rücken wälzte und hielten es für einen Ausdruck des Wohlbefindens. Eine Autofahrerin hielt und fragte mich, ob ich es mir zutrauen würde, das Schaf zu drehen, weil es sonst sterben könnte. Ich war perplex und verneinte. Sie wollte dann die zuständige Schäferin anrufen. Ich habe es dann so gemacht wie es Jesus in einer seiner Geschichten im Neuen Testament erzählt – erst nein gesagt, dann doch gemacht: Bin also über den schlammigen Acker gestiefelt zu dem verzweifelt strampelnden Schaf, hab es gepackt und auf die Seite gedreht. Mit ein bisschen weiterer Hilfe reichte das. Es sprang wieder auf die Füße und rannte ein paar Meter weg. Wir haben es noch eine Weile beobachtet. Es blökte nahezu unaufhörlich – und siehe da: Schließlich kam aus einiger Entfernung ein kleines Lamm angerannt und suchte das Euter. Also: Mutter und Kind wohlauf! – Die Geschichte sollte allen Mut machen, die so ahnungslos wie ich ein hilflos strampelndes Schaf sehen. Hingehen, umdrehen. Du rettest Leben, denn – so habe ich inzwischen gelernt – ein von nasser Wolle schweres Schaf kann von seinem eigenen Gewicht erdrückt werden. (Das Foto ist ein Schnappschuss von jener Wiese, nicht von dem beschriebenen Schaf, sondern einem anderen Muttertier dort. Das Foto, das ich eigentlich machen wollte, hatte ich durch eigene „Dummheit“ verpasst, weil ich vergessen hatte, die Kamera von „Selbstauslöser“ wieder auf „Normal“ zu stellen. Man lernt aus Fehlern, manchmal auch aus welchen, die man wiederholt macht :-()

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