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Kann eine alte Kamera in Digitalzeiten noch nützlich sein?

Sie hat so gute Dienste getan, damals, als Dias noch modern waren. Und heute? Was macht man mit solch einer Kamera, wenn man nicht mehr mit Film fotografiert? Außer einem Ehrenplatz in der Vitrine (oder im Keller) kann sie zumindest mit ihrem Objektiv punkten. Denn wer Freude an manueller Fotografie hat und zudem Geld sparen will, kommt mit solch einem Objektiv sehr weit (man kann solche Objektive aus analogen Zeiten auch sehr günstig gebraucht kaufen).

Mit Blende 1.8 wie bei dem gezeigten Objektiv spielt man in der vorderen Liga. Was fehlt? Der Autofokus und die automatische Blendeneinstellung.

Mit dem passenden Adapter – hier M42 auf Canon EOS – wird ein altes, gutes Objektiv wieder zum Leben erweckt.

Solch ein Objektiv bringt nicht nur finanzielle Vorteile, sondern wegen der fehlenden Autofokus-, Blendenautomatik- und ggf. Bildstabilisierungstechnik auch eine Menge Gewichtsersparnis. Man sieht es schon an folgendem Vergleich:

Links ein altes Pentacon auto 1.8 / 50 mm mit aufgeschraubtem Adapter (unten), rechts ein aktuelles Canon EF 1.8 / 85 mm

Und auch an der Kamera sieht man den Unterschied deutlich, wobei der Vergleich mit dem Canon EF 24-70 4.0 IS nicht ganz fair ist, aber dennoch beeindruckend, wie auf den beiden nachstehenden Fotos zu sehen.

Wo bekommt man Adapter her? Das Internet zeigt eine Fülle von Anbietern. Als verlässlicher und praxiserfahrener Anbieter hat sich aus meiner Sicht traumflieger.de herauskristallisiert.

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