Bildgestaltung: Formen und Muster (Shapes and Pattern)

Manchmal springen sie einem ins Auge, manchmal nicht sofort und manchmal kann man sie selber schaffen: Formen und Muster.

Manchmal muss man, wie beim nebenstehenden Bild, eine Weile hinschauen, um zu erkennen, was da eigentlich gezeigt wird (Die Halma-Männchen sind mit einer Aussage angeordnet. Schon gefunden, welche?). Es ist jedenfalls kein Sehtest, um die Tauglichkeitsprüfung für die Fahrschule zu bestehen.

Dass man bei einem Bild eine Weile hinschauen muss, ist kein Makel, sondern eher ein Vorteil. Wenn das Bild den Betrachter „hineinzieht“ und zum Verweilen bringt, spricht das für das Bild. Beispiele für wiederkehrende Muster oder anregende Formen gibt es sehr viele.

Wenn es nicht ein selbstgeschaffenes Muster ist wie im oben gezeigten Bild, könnte zum Beispiel ein veränderter Standpunkt (von oben, von unten – jedenfalls nicht die „normale“ Alltagsperspektive) die besondere Form eines Gegenstandes zutage fördern. Gehen wir mit wachen Augen durch unsere Welt und achten auf einfache Formen und wiederkehrende Muster. Wenn sie unsere Aufmerksamkeit erregen, tun sie das vielleicht auch bei anderen Menschen, die unser Foto sehen.

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