Auferstehung

Felsengrab
Ein antikes Felsengrab in Israel, wie es in der Auferstehungsgeschichte des Neuen Testaments beschrieben wird (Foto: mm / Canon EOS 7D, 1/1000 sek, f/4.5, ISO 100, EF-S 17-55 F/2.8 IS USM, 55mm)

Ostersonntag – Erinnerung an die Auferstehung Christi. Die ist wahrscheinlicher als viele denken, denn es gibt ernstzunehmende Hinweise für deren Realität. Die Leute damals waren in diesen Fragen ebenso skeptisch wie wir heute. Wenn z.B. die Jünger von Jesus von vornherein an seine Auferstehung geglaubt hätten, hätten sie sich am Ostermorgen nicht mit Salben für den Leichnam, sondern mit Palmzweigen und Gesängen zum Grab begeben, den spottenden Wachen zum Trotz. Aber die Geschichte lief ganz anders – siehe mein Video, auch mit Aufnahmen aus Jerusalem.

Pionier für digitale Fotos gestorben

Der Informatiker Russell Kirsch, Erfinder des Pixels , verstarb am 11. August im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Portland, Oregon, USA. (Aus rechtlichen Gründen kann ich leider kein Foto von ihm zeigen.)

Kirsch, jüdischer Abstammung und Sohn von Einwanderern aus Russland und Ungarn, wurde 1929 in Manhattan, New York City, geboren. Dort in New York City machte er 1946 seinen Abschluss an der Bronx High School of Science, bevor er 1950 an die New York University ging, dann an die Harvard University 1952 und das Massachusetts Institute of Technology (MIT).

1951, noch während seiner Schulzeit, trat Kirsch dem National Bureau of Standards bei. Mit der Hilfe eines Trommel-Scanners gelang es ihm mit seinem Team, zum ersten Mal ein (analoges) Foto digital mit Hilfe von eben jenen „Pixeln“ umzuwandeln. Mit dieser Erfindung legte Kirsch und sein Team den Grundstein für die Bildverarbeitung und die Erkennung von Bildmustern. Kirschs Erfindung half der NASA auch bei ihren frühesten Weltraumforschungen, einschließlich der Apollo-Mondlandungen. Ohne diese Erfindung hätten wir heute wahrscheinlich keine Digitalkameras.

Verpixeltes Bild eines Schmetterlings, das andeutet, wie es Russell Kirsch gelang, ein analoges Foto in ein digital verwertbares Bild umzuwandeln, anfangs noch schwarz-weiß bzw. nur in Graustufen.

Wer mehr über Kirschs Forschungen und seinen Versuch, von den quadratischen Pixeln wegzukommen, erfahren will, braucht nur nach ihm zu googeln.

Schilder mit Aussage

Berühmter Straßenname in der Altstadt von Jerusalem

Manchmal muss nicht die gesamte Straße fotografiert werden, um eine bestimmte Aussage zu treffen. Manchmal genügt der Straßenname auf dem Schild. Nach der Überlieferung ist die Via Dolorosa jene Straße, die zur Zeit des Todes Jesu vom Amtssitz des römischen Statthalters Pontius Pilatus zur Hinrichtungsstätte am Hügel Golgota führte.

Über lange Zeit war die historische Validität von Pontius Pilatus, über den im Zusammenhang mit der Kreuzigung Jesu in den Evangelien berichtet wird, angezweifelt worden. Erst der Fund einer Steintafel in Cäsaräa im Jahre 1961 mit einer Inschrift, die ihn namentlich erwähnt, sowie der Fund eines Siegelringes mit seinem Namen im Jahre 2018 beseitigten die Zweifel an den diesbezüglichen Angaben im Neuen Testament.

Die verschiedenen Stationen der „Via Dolorosa“ sind historisch nicht eindeutig bestimmbar., wobei zumindest der Anfang der Stecke historisch geklärt ist. Über die genaue Lage von Golgota gibt es jedoch Unsicherheiten, es werden in Jerusalem zwei mögliche Stätten gezeigt. Die berühmtere ist die mit der Grabeskirche überbaute. Auf jeden Fall musste Jesus den Weg durch Jerusalem vor seiner Kreuzigung zurücklegen, wobei er auf einem Großteil der Strecke das Kreuz selbst tragen musste. Da sich sowohl der Straßenverlauf als auch das Niveau der Stadt über die letzten 2000 Jahre stark verändert haben, muss dieser Weg mehr als Verbindung von Gedenkstätten als eine Wanderung in Jesu Fußstapfen gesehen werden. An den verschiedenen Biegungen des Weges wird mit einem solchen oder ähnlichen Straßenschild hingewiesen.