Gelegenheit macht … Fotos!

Es gilt immer noch die alte Regel: Es ist die Kamera die beste, die man dabeihat. Heutzutage ist das oft das Handy – man hat es ja eh in der Tasche. Aber das Handy hat arge Grenzen, wenn es über den normalen Schnappschuss hinausgeht.

Neulich hatte ich es gut und ein Sperling sehr schlecht: Eine ganze Sperlingsschar versammelte sich an unserem Futterplatz, den wir auch über den Sommer hin mit einer begrenzten Menge Futter versehen. (Wir merken deutlich, dass es zu wenig Insekten gibt. Die Amseln, die ebenfalls als regelmäßige Besucher kamen, brachten teils sogar ihre Jungen mit, um sie zu versorgen.) In Sekundenschnelle schoss an diesem Tag ein Sperber heran und erwischte einen Sperling. Um den armen kleinen braunen Federball war es geschehen. Man konnte nichts mehr für ihn tun und muss der Natur, so grausam sie manchmal ist, ohnehin ihren Lauf lassen.

Der Sperber ließ sich zum Glück so viel Zeit, dass ich rasch mein langes Teleobjektiv an die Kamera ansetzen konnte. Das erlaubte mir, ein Foto zu machen, das ich mit dem Handy nie und nimmer in der Qualität hinbekommen hätte. Also: Es ist immer gut, die Kamera griffbereit zu haben.

Sperber hat Sperling gefangen
Ein Sperber hat einen Sperling gefangen | Foto: mm | Canon EOS R5, 1/100 sek, f/11, ISO 640, RF 800mm IS STM